Was unsere Mitarbeiter sagen

Ein sonniger Tag im April: Die Pflegedienstleiterin der Seniorenheime Haus Panorama und Landhaus Weiler Wald trifft sich mit drei Mitarbeiterinnen. Gemeinsam wollen sie darüber sprechen, was es für jede von ihnen bedeutet, in der Pflege zu arbeiten. Was sind Ihre Träume? Was macht Sie glücklich und was ärgert Sie?

Wir haben die Mitarbeiterinnen dazu befragt, wie sie das Arbeiten in der Unternehmensgruppe Maier finden und haben nach einem ehrlichen und transparenten Feedback gebeten. Erhalten Sie einen Einblick die die Welt der Pflege bei der Unternehmensgruppe Maier.

Elena Pisu

Elena Pisu ist seit dem 01.05.2011 bei uns im Unternehmen und hat ihre Ausbildung zur Examinierten Altenpflegerin bei uns erfolgreich absolviert. Seitdem arbeitet Elena im Haus Panorama und erzählt in Ihrem Interview über ihren Beruf in der Pflege und gibt einen Einblick in den Beruf des Altenpflegers.

Claudia Schölldorf

Claudia Schölldorf ist seit Sommer 2016 bei uns in der Ausbildung zur Pflegehelferin. Sie erzählt in ihrem Interview, wieso sie sich für den Beruf in der Pflege entschieden hat und warum man in jedem Alter noch eine Ausbildung beginnen kann.

Ingrid Marko

Ingrid Marko arbeitet seit über 24 Jahren in unserer Einrichtung im Haus Panorama als Krankenschwester. Ihre Ausbildung hat sie nicht bei uns gemacht. Auf welchen Weg sie zu uns gefunden hat und wie sie das erste Mal von uns gehört hat, erfahren Sie im Interview.

Interview mit Elena Pisu

Konnten Sie sich bisher im Unternehmen weiterentwickeln und Aufstiegsmöglichkeiten wahrnehmen?

Ich habe als Pflegehelferin angefangen, habe dann meine Ausbildung zur Fachkraft gemacht, und im September beginne ich eine Ausbildung als Pflegedienstleiterin.

Haben Sie bestimmte berufliche Ziele? Sehen Sie Chancen und Möglichkeiten, diese Ziele zu erreichen?

Ja, ich sehe berufliche Chancen und werde meine Ziele hier erreichen. Mein nächstes Ziel ist die Ausbildung zur Pflegedienstleistung. Wir erweitern uns ständig, wie zum Beispiel hier in Hallwangen und bald kommt das neue Heim in Eutingen dazu. Wer weiß was sich dann noch für Möglichkeiten ergeben!

Was gibt Ihnen die Pflege für Sie persönlich?

In der Pflege fühle ich mich gebraucht und geborgen. Das hier ist wie eine Familie für mich. Ich bin da, damit es den Leuten gut geht. Wir bekommen immer eine direkte Reaktion von unseren Bewohnern! Es kommt immer etwas zurück, auch wenn es mal negativ ist.

Sind Ihre Aufgaben eher gleichförmig oder eher vielfältig?

Ich finde meine Aufgaben vielfältig. Ich arbeite mit Menschen in verschiedenen Situationen. Wir sind dynamisch und müssen uns immer auf Neues einstellen.

Was spricht für die Seniorenheime Maier als Arbeitgeber?

Ich fühle mich bei den Seniorenheimen Maier wohl. Herr Maier ist nett, geht höflich mit uns um und er ist immer da, wenn wir eine Frage haben. Er hat immer ein offenes Ohr für uns.

Wie gefällt Ihnen Ihr Arbeitsplatz?

Ich habe in den Häusern Weiler Wald und Haus Panorama gearbeitet. Du passt mit dem Rollstuhl gut ins Zimmer rein, du kannst dich bewegen, alles ist einfach größer. Den Bewohnern geht es so gut wie daheim. Es ist einfach idyllisch hier.

Was ist Ihre Botschaft an Unschlüssige, die sich nicht sicher sind, ob sie in der Pflege arbeiten möchten?

Die Leute können sich oft nicht vorstellen, was man bei einem Beruf in der Pflege macht und wie umfangreich dieser ist. Das muss man schon wollen! Reinwachsen ist wichtig, und dabei lernst du dich auch selber kennen.

Sie suchen einen Job in der Pflege und wollen ebenfalls ein angenehmes Arbeitsumfeld haben?

Interview mit Claudia Schölldorf

Konnten Sie sich bisher im Unternehmen weiterentwickeln und Aufstiegsmöglichkeiten wahrnehmen?

Ich habe auch als Helferin angefangen. Nach einem Jahr hat man mich gefragt, ob ich die Ausbildung machen möchte. Zuerst war ich ein bisschen geschockt – eine Ausbildung in meinem Alter! Da musste ich erstmal eine Nacht darüber schlafen. Jetzt finde ich es echt genial, nochmal zur Schule zu gehen und bin froh.

Was gibt Ihnen die Pflege für Sie persönlich?

Ich fühle mich gebraucht. Und auch wenn ich mal schlechte Laune habe – wenn ich herkomme, bin ich immer fröhlich. Es ist einfach genau das Richtige.

Wie kommen Sie mit den unterschiedlichen Arbeitszeiten und der Schichtarbeit zurecht?

Ich finde, mit Familie und mit älteren Kindern ist das super. Früher, als ich im Verkauf war, habe ich immer von 9 bis 18 Uhr geschafft mit 1,5 Stunden Mittag. Das ist jetzt besser. Ich habe entweder morgens frei oder mittags frei.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Am Wochenende gehe ich gern mit meiner Familie und meinem Mann auf den Sportplatz. Ich mache auch selbst gern viel Sport.

Kommen Sie aus der Region? Fühlen Sie sich hier heimisch? Wie wichtig ist Ihnen das ländliche Umfeld?

Ich bin von hier und finde es hier wunderschön. Ich finde auch die Lage der Einrichtung super. Ich wollte nie in eine Einrichtung in der Stadt, aber das bin ich natürlich auch einfach nicht gewohnt. Ich find’s hier genial.

Was spricht für die Seniorenheime Maier als Arbeitgeber?

Herr Maier ist oft da und fragt, wie es klappt und wie es geht. Ich war auch überrascht, als er mich neulich gefragt hat, wie es in der Schule läuft, ich hätte gar nicht gedacht, dass er das weiß.

Was ist Ihre Botschaft an Unschlüssige, die sich nicht sicher sind, ob sie in der Pflege arbeiten möchten oder können?

Ich finde, man muss den Beruf lieben, sonst kann man es nicht machen. Meine Tochter lernt Erzieherin, und wenn wir uns unterhalten, ist es genau das gleiche, sie liebt ihre Kinder und ich lieb meine alten Leute.

Man sollte auf jeden Fall erst mal ein Praktikum machen und gucken, ob man das kann. Man kann es einfach nicht vorher wissen. Das ist einfach nicht so, als wenn man ins Büro ginge.

Sie suchen einen Job in der Pflege und wollen ebenfalls ein angenehmes Arbeitsumfeld haben?

Interview mit Ingrid Marko

Wie sind Sie zur Pflege gekommen?

Also ich habe nach der 10. Klasse gleich den Beruf der Krankenschwester erlernt. Das war von 1976-1979. Bis 1994 habe ich im Krankenhaus gearbeitet. Als dort Stellen abgebaut wurden, musste ich auch gehen. Ich habe mich dann hier beworben und bin seitdem im Haus Panorama.

Wie haben Sie zum ersten Mal von den Seniorenheimen Maier gehört? Und warum haben Sie sich ausgerechnet für die Arbeit hier entschieden?

Soll ich jetzt sagen, das war die erste Anzeige, die mir damals in der Zeitung ins Auge gestochen ist? Also, so war es. Ich habe die Annonce in der Zeitung gelesen und habe mich daraufhin beworben und bin seitdem da.

Wie wichtig ist Ihnen die Teamarbeit bei uns?

Ja, wenn man kein richtiges Team hat, dann geht das mit dem Arbeiten überhaupt nicht. Damit man wirklich diese Teamarbeit hat, muss ein Rad ins andere greifen. Sonst funktioniert es nicht.

Konnten Sie sich bisher im Unternehmen weiterentwickeln und Aufstiegsmöglichkeiten wahrnehmen?

Es werden Fortbildungen angeboten, an denen man teilnimmt, und zwar nicht gerade wenige. Das find ich toll.

Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Arbeitsplatz zukunftssicher ist?

Ja, Pflege zu Hause, das ist nicht immer möglich. Und deshalb gibt es uns.
Alte Menschen wird es immer geben!

Interessieren Sie sich für Nachrichten und Diskussion über den Personalnotstand in der Pflege?

Auf jeden Fall interessieren mich die Nachrichten. Es gibt ja auch viele Reportagen von anderen Heimen. Also wenn man das mal sieht, da kann es einem manchmal kalt den Rücken runterlaufen. Das ist eigentlich unverständlich, aber (sie zögert), das gibt’s wohl auch. Gott sei Dank ist es bei uns nicht so.